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605 - Lern-Puzzle Hunde

605 - Lern-Puzzle Hunde

  • Bestellnummer: 605
  • Autor: Rolf A. Müller
  • Schwierigkeitsgrad: ab 6 J.
  • Selbständige Einzelteile:
  • Sprache: d
  • Massstab:  n/a
 
Lern-Puzzle Hunde
Ein Puzzle mit Hunden als Sujet und vielen interessanten Informationen
 
Wer ist der "Stammvater" des Hundes?
Das ist einzig und allein der Wolf. Weil Hunde so verschieden aussehen können, glaubte man früher, die einzelnen Rassen hätten verschiedene Vorfahren wir etwa den Fuchs, den Kojoten, die Hyäne und den Schakal.

 Seit wann gibt es Hunde?
Der Urahn des Hundes, also der Wolf, entstand vor etwa 300‘000 Jahren. Vor vielleicht 15‘000 Jahren gelang es dann den Menschen, einzelne dieser Wölfe zu zähmen. Daraus entstand dann der "Hauswolf" und später der Hund.
Der Hund ist damit das älteste Haustier des Menschen. Schaf und Ziege folgten gut 3‘000 Jahre später; noch später kamen Rind, Schwein und Pferd dazu.

Gibt es wild lebende Hunde?
Seit Beginn der Hundezähmung gibt es verwilderte Haushunde. Bestes und erfolgreichstes Beispiel ist der australische Dingo, der vor 4000 Jahren mit den Ureinwohnern einwanderte.
In vielen Gebieten der Dritten Welt leben verwilderte Haushunde, die sich von Abfall und Ratten ernähren.

 Was ist typisch für die Hunde?
• Der Hund ist (wie die Katze) ein Fleisch fressendes Säugetier; er gehört zu den Raubtieren und hat das  dazu gehörende Raubtiergebiss.
• Besonders ausgeprägt ist sein Geruchsinn. Dieser ist extrem viel besser ausgebildet als derjenige des Menschen. Ein Hund erlebt die Welt weniger durch das Auge (wie wir) als durch die Nase.
• Auch das Gehör des Hundes ist ausgezeichnet. Er hört Geräusche und Töne, die der Mensch nicht wahrnimmt.
• Weniger gut ausgebildet ist sein Sehvermögen. Dazu kommt, dass er rot-grün-farbenblind ist.
• Viele Hunde haben einen grossen Bewegungsdrang und sind sehr ausdauernd. Jagdhunde z.B. können bis 200 km pro Jagdtag zurücklegen. Ebenso unermüdlich und zäh sind Hütehunde von Schäfern und Schlittenhunde.
• Hunde können im Gegensatz zu Katzen die Krallen nicht einziehen.
• Weil Hunde fast keine Schweissdrüsen haben, können sie nicht schwitzen. Deshalb hecheln sie und kühlen sich auf diese Weise ab.

 Was ist eine Hunderasse?
• Eine Hunderasse ist ein Gruppe von Hunden, die typische, unverkennbare Merkmale besitzen und einander sehr ähnlich sind. Sie können diese Merkmale (Aussehen, Charakter) auf ihre Nachkommen vererben.
• Kein anderes Tier hat durch Züchtung so verschiedene Rassen hervorgebracht wie der Hund. Die Unterschiede zwischen den Rassen sind gewaltig.
• Im Mittelalter gab es erst etwa ein Dutzend Rassen. Dann züchteten sich die Menschen immer mehr Hunde für spezielle Zwecke heran, etwa für die Jagd oder die Bewachung. Eine planmässige, kontrollierte Hundezucht gibt es erst seit dem 19. Jahrhundert.
• Dazu wurden Vereine gegründet, Zuchtbücher geführt und die rassentypischen Merkmale festgelegt und beschrieben. Wichtig waren die Hundeschauen.
Die 1. Hundeschau fand 1859 in Newcastle GB statt. Die meisten Rassen, nämlich etwa zwei Drittel von allen, stammen aus England, Nord- und Mitteleuropa.
• Wie viel Rassen es weltweit gibt, ist umstritten. Die Internationale Hundevereinigung FIC anerkennt 343 Rassen, die sie in 10 Untergruppen gliedert.
• Nicht alle Züchtungen sind sinnvoll: Es gibt Rassehunde, die angeborene Missbildungen aufweisen und sehr krankheitsanfällig sind.
• Etwa ein Drittel der Hunde in Mitteleuropa sind Mischlinge oder Bastarde. Diese sind aber oft gesünder und intelligenter als reinrassige Hunde.

Was für Aufgaben erfüllen Hunde für uns Menschen?
Ursprünglich waren alle Hunde "Nutztiere" und erfüllten bestimmte Aufgaben. Heute sind viele von den Aufgaben entbunden, für die sie einst gezüchtet worden sind. Sie sind einfach Freunde und Begleiter der Menschen.
Es gibt aber immer noch genügend "berufstätige" Hunde. Man unterscheidet verschiedene Gruppen, so etwa

• Gebrauchshunde: Polizeihunde, Drogenspürhunde, Blindenführhunde, Rettungshunde (z.B. Deutscher Schäferhund, Boxer, Dobermann, Riesenschnauzer, Rottweiler, Airedaleterrier)
• Jagdhunde: Schweiss-, Vorsteh-, Stöber-, Apportier-, Lauf- und Erdhunde (z.B.  Bluthund, Pointer, Setter, Retriever, Cockerspaniel, Dackel, Beagle, Dalmatiner)
• Hirten- und Hütehunde (Ungarische Hirtenhunde, Rottweiler, Berner Sennenhund, Collie)
• Zughunde (z.B. Husky, Samojede)
Alle Hunde der oben erwähnten Rassen können natürlich auch als Freizeit- und Familienhunde gehalten werden.  Sie jagen, apportieren, schnüffeln und bewachen nicht mehr "berufsmässig", sondern nur noch zum Spiel.

 Weiteres Wissenswertes zum Hund

• Die grössten Hunde mit bis zu 90 cm Schulterhöhe und einem Gewicht bis zu 90 kg sind Irischer Wolfshund, Deutsche Dogge, Bernhardiner, Englischer Mastiff, Barsoi und Anatolischer Hirtenhund.
• Der kleinste Hund ist der Chihuahua; er ist etwas kleiner und leichter als eine Hauskatze.
• Weltweit leben schätzungsweise 500 Millionen Haushunde, von denen etwa 75 Prozent freilebend sind. In Deutschland gibt es etwa 5 Millionen Hunde, in der Schweiz und in Österreich je etwa eine halbe Million. Damit ist der Hund nach der Katze das zweithäufigste Haustier hierzulande.
• Hündinnen haben eine Tragezeit von 2 Monaten. Die frisch geborenen Welpen sind blind und taub. Sie finden die Zitzen der Mutter nur mit dem Tastsinn. Erst nach etwa 14 Tagen öffnen sie die Augen und beginnen zu hören.
• Die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden beträgt etwa 10 bis 16 Jahre. Je grösser und je schwerer ein Hund ist, desto kürzer ist sein Leben. Mischlinge und kastrierte Hunde leben länger als reinrassige und unkastrierte.
• Hundeausstellungen sind nach wie vor beliebt. Die grösste Hundeausstellung der Welt findet jeden März in Birmingham GB statt und dauert 4 Tage. Zu sehen sind dort 20‘000 reinrassige Hunde.

 Wo finde ich noch mehr Informationen?
Neben vielen Büchern (in jeder Bibliothek zu finden)gibt es nützliche Internet-Adressen:

• www.hunde.com
• www.hund.ch
• www.hunderassen.de
• www.tierwissen.de
• www.wasistwas.de
• www.milkmoon.de
• www.blindekuh.de
• www.geolino.de

Achtung:
• Die Internet-Adressen sind etwas unzuverlässig. Einige sind viele Jahre gültig und die Texte auf den Webseiten werden auch ständig nachgeführt, andere sind plötzlich ungültig oder enthalten nur noch Werbung. Du kannst aber selber Adressen finden, indem du in einer Suchmaschine (wie Google) das Stichwort "Hund" oder eine Hunderasse eingibst.

• Beim Eintippen der Internetadressen ist es wichtig, dass jeder Buchstabe stimmt. Wenn du nur ein einziges falsches Zeichen eingibst oder einen Leerschlag machst, kommt die Maschine nicht mehr draus und findet die gewünschte Adresse nicht.

Beiblatt als PDF-Datei zum Herunterladen

 
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Modellbogen und Werkhefte
  • Natürlich hat Edwin Morf den Modellbogen nicht erfunden. Vorläufer davon gibt es seit Mitte des 16. Jahrhunderts. In der Rokoko-Zeit hat der Dichterfürst Goethe »allerley artige Lusthäuser ... mit Pilastern, Freitreppen und Dächern« aus Papier ersonnen. Grosse Mode wurde der Modellbogen aber erst im 19. Jahrhundert, vor allem nach der Erfindung der Lithographie. Damals kamen in deutschen und französischen Verlagen Tausende von Modellen auf den Markt; alles Erdenkliche wurde angeboten, Königspaläste, Tempelruinen, Opernhäuser, funktioniernde (!) Dampfmaschinen und Nähmaschinen, Unterseeboote und Eiffeltürme in allen Grössen. Neben hervorragenden Konstruktionen gab es auch viel eilig hergestellten, billigen und geschmacklosen Schund.
  • Die Modellbogen des von Edwin Morf ins Leben gerufenen nachmaligen Pädagogischen Verlages verstanden sich von Anfang an als Zeichen einer Reformbewegung und eines Neubeginns nach dem Ersten Weltkrieg. Die Modelle sollten qualitativ hochstehend, kindergerecht und lehrreich sein und schweizerischen Verhältnissen und Bedürfnissen Rechnung tragen. Von diesem pädagogischen, ja volkserzieherischen Impetus zeugt ein Rundschreiben Morfs aus Jahre 1933, aus dem folgende Passage zitiert sei:
  • »Wenn die Abende früher hereinbrechen, taucht für alle, die sich für das Wohl der Jugend verantwortlich fühlen, die wichtige Frage auf: Wie beschäftigen wir unsere Jungmannschaft, besonders das tatendurstige Bubenvolk, unterhaltend und nutzbringend? Die jungen Leute sollen lesen! höre ich sagen. Nur lesen? Nein, auch mit Hand und Werkzeug will und soll unsere Jugend tüchtig werden, soll Genauigkeit und Ausdauer üben und dies auf eine Weise, als ob's Spiel wäre. Unmerklich soll ihr die Freude an sauberer Arbeit aufgehen. Sie möchte gerne etwas Schönes entstehen sehen, das noch nach Jahren Zeuge ihres Fleisses, ihrer Ausdauer und Erfindungsgabe sei, darauf hat sie ein Recht.«
  • Über diesen Punkt herrscht heute weiterherum Einigkeit: wie alle »nützlichen« Freizeitbeschäftigungen ist das Modellbogenbasteln nicht nur ein kurzweiliger Zeitvertreib, sondern hat auch einen nachhaltigen Lerneffekt. Geschult werden, ganz nach Edwin Morfs Ansicht, Ausdauer und Genauigkeit, im Einzelnen das Umsetzen einer komplizierten Anleitung, die Feinmotorik, das räumliche Sehen. Jedes Kind, das ein Modell nach einem Konstruktionsplan ohne böse Fehler nachbauen kann, hat eine beachtliche Leistung vollbracht und hat nachher auch ein greifbares, schönes Resultat in den Händen. Auf dieses darf es stolz sein; es ist ein sichtbares Erfolgserlebnis, das zu weiteren Taten anspornt. Und ganz nebenher erfährt es noch eine Menge Wissenswertes über das Objekt, das es soeben konstruiert hat, über dessen Geschichte, Bedeutung und Funktion.
  • Obwohl sich seit den Gründungsjahren des Verlages die Welt insgesamt und die Welt des Kindes im Besonderen dramatisch verändert hat, erfreut sich der Modellbogen ungebrochener Beliebtheit. Offensichtlich bietet das Basteln eines schönen Kartonmodells etwas, das weder Barbie-Puppen noch Videospiele, weder Elektronik-Baukästen noch Game-Boys bieten können. Die Verkaufsziffern sprechen hier eine deutliche Sprache.
    Der Modellbogen wird nicht aussterben; diese Prognose sei hier gewagt. Trotz Infotainment und dauernder Musikberieselung, trotz der Attraktivität von schnarrendem, piepsendem, umhersausendem Techno-Spielzeug aller Art: wenn's dann irgendwann für einmal still wird im Kinderzimmer, dann kommt er wieder auf den Tisch, der alte, geliebte Modellbogen, und dann herrscht wieder Ruhe, Konzentration, Aufmerksamkeit - und stille Freude über das gelungene Werk.
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